Das Projekt „Physica“ ist eine inklusive TanzTheaterPerformance. Im Zentrum steht die künstlerische Auseinandersetzung
mit den natürlichen Elementen. Das Werk „Physica“ von Hildegard von Bingen wurde dabei als Inspirationsquelle genutzt. Die Teilnehmenden erforschten die Elemente und deren Bedeutung, Umgang und Kraft spielerisch durch Tanz, Bewegung und Musik und erlebten die Entwicklung eines gemeinsamen künstlerischen Prozesses. Dabei kamen verschiedene Tanztechniken und Ansätze aus dem Körpertheater zum Einsatz, um die unterschiedlichen physischen Ausdrucksmöglichkeiten der Teilnehmenden zu fördern. Die Sängerin Tatjana Charalgina (Oper Sopran) wurde in den Probenprozess und die Performance integriert und stand mit den Schüler*innen auf der Bühne. Dies unterstrich den inklusiven Charakter des Projekts, indem die Darsteller*innen und die Sängerin als gleichwertige Partner auf der Bühne agierten. Der interdisziplinäre Austausch und die gemeinsame Erarbeitung von Inhalten trugen zur Auflösung von Barrieren und zur Schaffung eines inklusiven Rahmens bei. Ziel war es, durch die künstlerische Auseinandersetzung eine neue Wahrnehmung von Bewegung, Musik und menschlicher Interaktion zu ermöglichen und so eine inklusive, partizipative TanzTheatererfahrung zu bieten.
Durch die Kooperation mit dem lokalen und bundesweit agierenden inklusiven Ensemble von SZENE 2WEI bekamen die Teilnehmenden einen Einblick in die professionelle, künstlerische Arbeitswelt von Menschen mit Beeinträchtigungen.
Premiere
05. März 2026 – Schlachthof – Kinder-/Jugendzentrum




